Einige Regeln der Trunkenbolde
Wen derjenige, der gerade an der Reihe ist, die Bahn verläßt, bevor der
eigene Wurf gemacht wurde, so bekommt er einen Strich. Hier zählt jeder
Körperteil, der den Boden außerhalb der Bahn berührt oder aber
die Kugel, die die imaginäre Wand, die durch die Begrenzung der Bahn gegeben
ist, nicht überqueren darf.
Bahn verlassen Bahn nicht verlassen
Raum Bahn Raum Bahn
O O
o---| | o-| |
________|_/_\_____||| ________|_/_\_____|||
Das Wort ist der Ausdruck für die Tätigkeit bei einem Brettspiel, wenn man
diesen Gegenstand, mit den Punkten drauf, wirft, sowie der Gegenstand
selbst.
Manche Spiele sind reihenfolgensensitiv, das bedeutet, daß die am Anfang des
Abends (oder des entsprechenden Spiels) festgelegte Reihenfolge genau
eingehalten werden muß. Bei Nichtbeachten hagelt es Striche wegen "Spiel
nicht verstanden".
Andere Spiele sind schnapszahlsensitiv. Hier muß derjenige, der am Ende als
Ergebnis eine Schnapszahl hat, eine Runde ausgeben. Bei uns Trunkenbolden
gilt bei vielen Spielen auch ein zweistelliges Palindrom als Schnapszahl.
Im Kegelclub Trunkenbolde ist eine Pumpe folgendermaßen definiert:
Wenn bei einem Wurf die Kugel links am linken Bauern oder rechts am
rechten Bauern vorbei geht ohne dabei mind. einen Kegel umzuwerfen, so ist
dies eine Pumpe.
Achtung: Mit dieser Definition können auch Würfe zu Pumpen werden, die die
Bahn nicht verlassen haben! (Der sogenannte "zu-gut!"-Wurf.)
o|___|_
\/ \/
o = Kugel, | = Bauer, _ = Bahn, \/ = Rinne
Wenn ein Wurf die Kegel trifft bevor das grüne "Bahn-frei"-Lämpchen angeht,
so wird dieser Wurf ungültig und zählt als Lustwurf, was einen Strich
kostet. Außerdem zählt jeder nicht die Reihenfolge einhaltende Wurf bei reihenfolgensensitiven Spielen als
Lustwurf. Lustwürfe kombinieren sich prächtig mit "Spiel nicht verstanden"-
und "Bahn verlassen"-Strichen.