Der Anreiz, gut zu kegeln.
Verlierer
Es gibt je nach Spiel verschieden viele Verlierer, dies sind im Normalfall
"die schlechtere Hälfte" (mind. 50%) der Kegler, bei anderen Spielen kann
auch ein Einzelner verlieren oder es verlieren (fast) alle, wenn es sich um
ein Geldspiel handelt. Außerdem gilt natürlich "Mit-ist-shit", d.h. wenn 2
oder mehr Kegelbrüder dasselbe Ergebnis haben, zahlen im Zweifelsfall beide.
Strafen
1 Strich
- Pumpe (Pudel)
- Beleidigung eines KegelbruderIns
- Fluchen auf der Bahn
- Randalieren auf der Bahn
- Verlassen der Bahn
- "Kaspern" auf der Bahn
- Sagen "des Wortes"
- "Klingeln"
- Lustwurf
- "das Spiel nicht verstehen", d.h. wenn man einen Regelbruch begangen
hat oder fragt, wie ein Spiel funktioniert.
- Sprechen in der Dunkelphase des Spiels "Hell-Dunkel"
- Sprechen in der Auswahlphase des Spiels "Sargkegeln"
- Diskutieren
- Wirft jemand alle Neune, so bekommen alle anderen zur Belohnung einen
Strich.
3 Striche
- Verlieren bei Nicht-Geldspielen
5 Striche
- 5 Striche bekommt man für jeden Gegenstand, der dem Kegler, der gerade
an der Reihe ist und dies "verpennt", an den Tisch gebracht wird. Diese
Gegenstände müssen von der Bahn stammen (Kugeln, Klingelschnüre,
Schwämme, ...), jedoch muß mind. 1 Kugel dabei sein.
- drei Pumpen in Folge werfen
1 Runde (Schnaps nach Wahl)
- 10 Pumpen in Folge
- Schnapszahl werfen bei "schnapszahlsensitiven" Spielen
- Glasbruch
- Wenn die Kugel von einem anderen Kegelbruder vor Erreichen der Kegel
eingeholt wurde und der Einholende die Kegel nicht berührt.
- Beim Versuch des Kugeleinholens: Nicht Erreichen der Kugel oder
Berühren der Kegel.
- Nach der Abendmeisterschaft teilen sich der
Gewinner und der Verlierer eine Runde.
- Zwischen den Kegelabenden müssen der erste und der letzte der
Abendmeisterschaft die ihnen verliehenen Kegel immer mitsichführen
(Ausnahmen: Sport, Dusche, Schlaf), daher führt zu einer Runde, wenn:
- einer der Kegelträger seinen Kegel auf Verlangen nicht vorzeigen kann
(der Kegelträger gibt eine Runde)
- der Kegelträger den Kegel auf Verlangen vorzeigen kann (der Fragende
zahlt die Runde)
Gastkegler (Kegler die zum ersten mal dabei sind) müssen keine Runden
geben, bei Geldspielen den erkegelten Betrag nicht bezahlen und erhalten
weder den roten noch den goldenen Kegel. Beim
Abendmeisterschaftstippen werden sie ebenfalls nicht zur Kasse gebeten.
Diese Schonfrist gilt jedoch nur für den ersten Abend.
Ein Strich entspricht 10 Pfennigen, die nach dem Kegeln in die Kegelkasse
fließen und irgendwann dem Gemeinwohl (des Kegelclubs) zur Verfügung gestellt
werden. Ja, Ihr habt Euch nicht verlesen, wir rechnen während des ganzen
Abends in Pfennigen bzw. DM ab und erst beim Bezahlen benutzen wir diese
neumodische Währung namens Euro.