Hamburg, 30.5.-1.6.98
Ergänzung: Alle Bilder von der Tour
Moin Kegelbrüder,
hier ist nun der Bericht der Kegeltour '98 nach Hamburg:
Wir verliessen das Heim II am Samstag (30. Mai) um kurz nach 8:00 Uhr. Da der Aufbruch ein wenig hektisch war, wurde die Kegeltour erst im Bus feierlich eröffnet. Wie üblich galten während der Kegeltour die Kegelregeln, diesmal sogar mit der beim letzten Mal beschlossenen Erweiterung, daß auf der Bahn auch ''auf der Bahn''-Regeln galten. Es konnten also wieder fleissig Striche verteilt werden, leider nicht so viele, als wenn Teggy dabeigewesen wäre. :)
Mit von der Partie waren Blacky, Kermit, Uwe, Dali (nicht immer), Martin, ab Hamburg Jörg und... äh... sehr zu unserem Leid...Leidwesen auch... äh... der Doktor... Doktor Sachs, wenn auch nur rein virtuell, oder vielmehr rein akustisch. *fasel*
Mittags kamen wir in HH an und bezogen gleich das i-s-t-Büro, in dem wir gratis hausen durften - danke nochmal! Für die ständig in den Kegelmails vertretene i-s-t-Werbung muß der Kegelclub allerdings eine Werbepauschale verlangen, die es noch auszuhandeln gilt. :)
Am Nachmittag sind wir auf den Fernsehturm gefahren, Martin wollte unbedingt Bungee-jumpen, leider waren wir einen Moment zu spät dran, weil wir vorher im Park so lange dem Rentnertanzverein und dem entsprechenden DJ zugesehen und gehört haben. Ausserdem waren wir noch in einem tropischen Gewächshaus, wo es Planzen mit ''Herkunft: wahrscheinlich China'' zu sehen gab - Teil unseres Kultur-Pflichtprogramms.
Den frühen Abend verbrachten wir in drei nebeneinanderliegenden Kneipen am Großneumarkt, erst bei der dritten hatten wir endlich das Optimum gefunden: 0,5 l Pilsener Urquell für 4,50 DM.
Den späteren Abend füllten wir dann mit einem Reeperbahnbummel - Kultur, zweiter Teil - und einer Runde Bier in der ehemaligen Amica-Bar, in der laut Jörg nur Männer und ehemalige Männer verkehrten. Spät ging's heim..., Martin und Jörg schnarchen.
Nachdem wir am Sonntag endlich alle ausgeschlafen hatten, schifften wir uns ein auf die große Hafenrundfahrt - Kultur, Teil drei! Der frische Wind um die Nase tat uns gut, ausserdem hatten wir Jever dabei, ein paar Schiffe und viel Wasser gab's auch zu sehen.
Während eines türkischen Imbisses auf St. Pauli erledigten wir unsere Pflichtpost - siehe Heim II-Pinnwand.
Gegen abend fuhren wir nach Övelgönne an den Strand, wo wir uns an Schiffen und Wellen, einem baden gegangenen Ball, der nicht uns gehörte, einer für 2,- DM verkauften Flasche Jever und dem für uns verbleibenden Rest dieser Vorräte erfreuten.
Bei einbechender Dunkelheit bescherte Jörg uns noch eine Stadtrundfahrt im i-s-t-Mobil - Kultur, Teil vier. Den kleinen Rest des Abends verbrachten wir nach einer kleinen Wanderung auf der Suche nach Essen im Urknall, gleich um's Eck von unserer Bleibe.
Die Hälfte des Montag-Morgen verschliefen wir, die zweite Hälfte verklönten wir in der Sonne auf dem Balkon. Dann fuhren wir noch einmal nach Övelgönne, um uns einen alten Dampf-Schwimmkran und einen Dampfeisbrecher (die Stettin) anzusehen - fünfter und letzter Kulturteil -, sehr sehenswert. Die nächste Kegeltour wollen wir entweder auf so einem Ding machen, oder auf einem riesigen Containerschiff, weil Martin versprach, daß dafür nur zwölf Leute notwendig sind (wir wollen das Schiff kapern und die Kegeltour mit dem Erlös der versetzten Container bezahlen).
Um 17:30 legte unser Zug in Hamburg ab, und es ging wieder auf Heimreise. Wir konnten 29,- DM einsparen, weil ein Ticket falsch ausgestellt war. :) Durch kleine Ungeschicklichkeiten kam es im Zug zu Fußbodenfeuchtigkeit, erst rutschig, dann klebrig. Die zweite Zugstrecke verlief ohne Verschüttungen. Wieder in Clausthal konnte die Kegelkasse sich aufgrund des falschen Tickets noch eine Abschlußrunde im Anno leisten, mit dieser wurde die Kegeltour feierlich beendet und die Striche-Börse geschlossen. Der Abschluß ergab folgendes:
Blacky: 3,50 DM, Kermit: 5,50 DM, Uwe: 8,- DM, Dali: 3,50 DM, Martin: 7,50 DM, Jörg 4,- DM.
Blacky, Kermit, Uwe und Dali liessen die Veranstaltung dann noch im Keller von Heim I beim Billard ausklingen - wir haben sogar noch etwas treffen können, keiner weiß so genau, wie das ging.
Soweit der Bericht unserer Aktivitäten auf der ''Webarsch Tour '98'', es fehlen noch eine Menge Annekdoten, die Mitgereisten sollen sich frei fühlen, diese zu ergänzen, so sie es wünschen.
Der Präser Kermit!
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"Der Dingens hat'ne Sechs gewuerfelt!" . ()
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