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F.M. Dostojewskij: Tagebuch eines Schriftstellers

Inhalt meiner leider unvollständigen Ausgabe (Deutsch von E.K. Rahsin, R. Piper & Co. Verlag, 7. Auflage, 1992):

Jahrgang 1873:

I: Zur Einführung
II: Menschen von damals
III: Das Milieu
V: Ein Büßer (Wlaß)
VI: Eine der zeitgemäßen Fälschungen

Jahrgang 1876:

Januar:

Erstes Kapitel:

I: Statt eines Vorworts einiges über die Sternbilder des Großen und des kleinen Wagens, über das Gebet des Großen Goethe und ganz allgemein über schlechte Angewohnheiten
II: Ein zukünftiger Roman
III: Die Weihnachtsfeier im Künstlerurlaub

Zweites Kapitel:

I: Der Knabe mit dem Händchen
III: Die Kolonie der minderjährigen Verbrecher

Drittes Kapitel:

I: Der Russische Tierschutzverein. Ein Feldjäger. Der Schnaps. Die Seuche der Sittenverderbnis und Worobjoff. Vom Anfang und vom Ende?
II: Der Spiritismus. Einiges über den Teufel. Die außergewöhnliche List der Teufel, wenn das nur Teufel sind.

Februar:

Erstes Kapitel:

I: Davon, daß wir alle gute Menschen sind. Die Ähnlichkeit der russischen Gesellschaft mit dem Marschall Mac-Mahon.
II: Von der Liebe zum Volk. Der notwendige Vertrag der Gesellschaft mit dem Volk.
III: Der Bauer Marai.

Zweites Kapitel:

I: Anläßlich des Prozesses Kroneberg
II: Von den Advokaten im allgemeinen. Meine naiven und ungebildeten Mutmaßungen. Einiges über die Talente im allgemeinen und im besonderen.
III: Die Rede des Herrn Spassowitsch. Geschickte Kunstgriffe.
IV: Die Früchte
V: Die Herkulessäulen
VI: Die Familie und unsere Heiligtümer. Ein Schlußwort über eine junge Schule.

April:

Zweites Kapitel:

I: Einiges über politische Fragen
II: Der Paradoxist

Juni:

Erstes Kapitel:

I: George Sands Tod
II: Ein paar Worte über George Sand

Zweites Kapitel:

I: Mein Paradox
II: Die Folgerung aus dem Paradox
III: Die Orientfrage
IV: Utopische Geschichtsauffassung

Juli-August:

Erstes Kapitel:

II: Vom kriegerischen Geist der Deutschen
III: Die Deutschen und die Arbeit. Unbegreifliche Kunststücke. Vom Scharfsinn.

Oktober:

Erstes Kapitel:

II: Einige Bemerkungen über Einfachheit und Vereinfachung
III: Zwei Selbstmorde
IV: Ein Todesurteil

Dezember:

Erstes Kapitel:

II: Verspätete Moral
III: Unbegründete Behauptungen
IV: Einiges über die Jungend
V: Vom Selbstmord und vom Hochmut

Zweites Kapitel:

III: Auf welchem Punkt die Sache jetzt steht

Jahrgang 1877:

Januar:

Erstes Kapitel:

I: Drei Ideen
III: Fomá Daniloff, ein zu Tode gemarterter russischer Held

Zweites Kapitel:

I: Die Versöhnungsmöglichkeiten außerhalb der Wissenschaft
II: In Europa sind wir bloß Landstreicher

Februar:

Zweites Kapitel:

I: Eine der wichtigsten derzeitigen Fragen
II: Die "brennende Tagesfrage"
III: Die Tagesfrage in Europa
IV: Die russische Lösung des Problems

April:

Erstes Kapitel:

I: Der Krieg
II: Nicht immer ist der Krieg eine Geissel, manchmal ist er die Rettung *
III: Rettet das vergossene Blut? *

Mai-Juni:

Zweites Kapitel:

III: Eine nicht-diplomatische Auffassung

Drittes Kapitel:

I: Die deutsche Weltfrage. Deutschland - das protestierende Land
II: Ein genial-mißtrauischer Mensch
III: Sie sind böse, aber auch stark
IV: Das schwarze Heer. Die Meinung der Legionen als ein neues Element der Zivilisation.
V: Ein ziemlich unangenehmes Geheimnis

Juli-August:

Zweites Kapitel:

I: Wieder eine Isolierung. Der Achte Teil des Romans "Anna Karenina"
II: Geständnisse eines Slawophilen
III: Das Werk "Anna Karenina" als eine Tatsache von besonderer Bedeutung
IV: Ein Gutsherr, der den Glauben an Gott von einem Bauern erhält

Drittes Kapitel:

I: Die Empfindlichkeit der Eigenliebe
III: Von der richtigen Auffassung des Wesens der Orientfrage durch das ungebildete und des Lesens unkundige russische Volk

September:

Zweites Kapitel:

I: Lüge sucht sich durch Lüge zu erhalten
II: Mollusken, die man für Menschen hält. Was ist für uns vorteilhafter: wenn man über uns die Wahrheit weiß oder wenn man über uns Unsinn schwätzt?
III: Ein leichter Hinweis auf die zukünftigen gebildeten russischen Menschen. Der unbestreitbare Anteil der russischen Frau an unserem zukünftigen Aufbau.

Dezember:

Zweites Kapitel:

I: Nekrássoffs Tod. Was an seinem Grabe gesagt wurde.
II: Puschkin, Lérmontoff und Nekrássoff
III: Dichter und Bürger. Die allgemeine Meinung über Nekrássoff als Menschen.
IV: Ein Zeuge zugunsten Nekrássoffs

Jahrgang 1880:

August:

Erstes Kapitel:

Ein Vorwort zu der weiter unten abgedruckten Rede zur Puschkinfeier

Zweites Kapitel:

Puschkin (Eine Skizze)
Vorgetragen am 8. Juni 1880 in der Versammlung des Vereins der "Freunde russischer Literatur"

Drittes Kapitel:

Dank gebotener Gelegenheit: Vier Lektionen über verschiedene Themen anl&suml;ßlich einer Lektion, die mir Herr A. Gradówskij gehalten hat. Mit einer Wendung an Herrn Gradówskij.
I: Etwas von großer Bedeutung
II: Aléko und Dershimórda. Alékos Kummer um den leibeigenen Bauer. Einige Anekdoten.
III: Zwei Hälften
IV: Dem einen wird gesagt: Demütige dich, dem anderen: Sei stolz. Der Sturm im Wasserglas.

Jahrgang 1881:

Januar:

Erstes Kapitel:

I: Die Finanzen. Der in Thersites sich auf einmal beleidigt fühlende Staatsbürger. Die Bekrönung des Gebäudes von unten und die Musikanten. Die Schwatzanstalt und die Schwätzer.
II: Kann man denn von uns europäische Finanzen verlangen?

Zweites Kapitel:

I: Ein scharfsinniger Bürokrat. Seine Meinung über unsere Liberalen und Europäer.
II: Krylóffs alte Fabel von der Eiche und dem Schwein
III: Geok-Tepe. Was ist Asien für uns?
IV: Fragen und Antworten

(*: Diese Kapitel habe ich ergänzt aus einer von Alexander Eliasberg ins Deutsche übertragenen Zusammenstellung aus dem Tagebuch eines Schriftstellers, Rowohlt Verlag, 1962).

Im Tagebuch veröffentlichte Dostojewskij auch vier Prosa-Erzählungen, nämlich Bobók (1873), Ein Knabe bei Christus am Tannenbaum (Januarheft 1976), Die Sanfte (Novemberheft 1876) und Der Taum eines lächerlichen Menschen (Aprilheft 1977). Leider ist mir die genaue Einordnung in die Kapitel des Tagebuchs nicht bekannt.


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letzte Änderungen: 15.VIII.2005


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