[Kermit] [Reisen] [Bücher] [Wissenschaft / Technik / Ethik] [auf dem Berg] [e-mail]
Gábor von Vaszary
Kurzbiographie:
Der ungarische Schriftsteller wurde am 7. Juni 1897 in Budapest geboren. Er lebte als junger Mann ab 1924 einige Jahre in Paris, wo er sowohl Glanz als auch Armut erlebte, was seine Literatur stark beeinflußte. 1932 kehrte er nach Ungarn zurück, emigrierte 1947 in die Schweiz und lebte ab 1961 ständig dort. Am 22. Mai 1985 starb er in Lugano starb.
Vaszary war zu Lebzeiten ein erfoglreicher ironisch-humoristischer Romancier, in dessen geschickt gebauten und flüssig erzählten Romanen eine aus Leichtsinn, Lebensfreude, Melancholie und Romantik gemischte Stimmung vorherrscht. Vaszary übersetzte einige seiner Romane selbst in die deutsche Sprache. Außerdem verfaßte er die erste Biographie der Schauspielerin Romy Schneider, die damals gerade erst neunzehn Jahre alt war und mit der er eine Freundschaft pflegte. Mit Romy Schneider wurde auch Vaszarys Roman Monpti verfilmt.
Monpti (1934), Sie (1935), Wenn man Freunde hat (1940), Mit 17 beginnt das Leben (1943), Zwei gegen Paris, Drei gegen Marseille, Heirate mich, Chérie (1956), Die nächste Liebe, bitte! (1960?), Adieu mon Amour (1962?), Kuki (1963), Das Feigenblatt (1984).
Auf Gábor von Vaszary kam ich durch ein Mädchen, mit dem ich sonst keine Gemeinsamkeiten hatte und wohl auch nicht mehr als zwei mal in meinem Leben gesprochen habe. Sie empfahl mir den Roman Monpti, der nicht nur meiner damaligen Stimmung gelegen kam, sondern mich auch durch die fein nuancierte und dabei doch einfache Sprache einfing, die aus einer einfachen Liebesgeschichte eben keinen Kitsch machte, sondern etwas, was ich genießen und mitfühlen konnte. Ähnlich ging es mir später mit dem Roman Sie. Inzwischen habe ich einiges von Vaszary gelesen, sicherlich ist nicht alles als besondere Lektüre zu bezeichnen, ich kann aber behaupten, daß jedes seiner Bücher mir wirklich Freude bereitet hat.
letzte Änderungen: 6.II.2009
Liebe Besucherin, lieber Besucher,
das Erstellen von Web-Seiten kostet
Arbeit, eine Menge Zeit und manchmal sogar Geld. Wer Seiten ins Netz stellt,
möchte selbstverständlich, daß dieser Aufwand nicht umsonst
war, und so freue ich mich natürlich, wenn Sie von den dargestellten
Informationen etwas weiterverwerten können. Dies sei Ihnen hiermit
ausdrücklich gestattet, ich bitte aber als Entlohnung um eine korrekte
Nennung des Urhebers sowie bei Verwendung im Internet um einen verweisenden
Link auf meine Seite.
Danke.