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Die Rolle Dürers in Thomas Manns Doktor Faustus
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Eine besondere Rolle in Thomas Manns Doktor Faustus spielen neben
vielen anderen, vor allen Dingen aus dem Bereich der Musik stammenden
Nebenmotiven einige Stiche Albrecht
Dürers (1471 -- 1528).
Im Jahre 1514 entstand der Kupferstich
Melencolia I. Der Stich enthält ein Magisches
Quadrat, mit der Magischen Zahl 34. Eine Kopie dieses Quadrates hat
Adrian Leverkün bereits in Kaisersaschern mit Reißzwecken
über seinem Piano an die Wand gepinnt, in Leipzig pinnt es an der
gleichen Stelle.
Die auf diesem Stich abgebildete Sanduhr wird im Gespräch Leverkühns mit dem Teufel erwähnt als Sinnbild für die vierundzwanzig Jahre Schaffenszeit, die der Pakt verspricht. Leverkühn spottet dem Teufel: Ausgesprochen Dürerisch liebt Ihrs. Eine andere Rolle spielen die 1498 erschienenen Stiche der Apocalypsis cum Figuris aus der Hand Dürers, die Adrian Leverkühn als bildliche Vorlage seiner Komposition der Apokalypse dienen. Abgesehen von diesen Stichen taucht Dürers Name an verschiedenen Stellen in Manns Doktor Faustus immer wieder auf, beispielsweise in Form des Kunstgelehrten und Dürer--Forschers Professor Gilgen Holzschuhers, der, eine von so vielen Figuren dieses Romans, hin und wieder auftaucht, aber sonst kaum eine Aufgabe zu haben scheint als eben diese, Dürer--Forscher zu sein. (Diese Seite entsteht gerade, bitte schauen Sie später noch einmal vorbei.) |
letzte Änderungen: 4.III.2004
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