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waldstück

die tannenzapfen, dick wie biberkellen,
doch keine biber. nur die braunen schwämme,
dem eigenen wachsen lauschend, an den stämmen,
der weg, zerwühlt von unsichtbaren keilern.

der waldmeister, die duftende standarte,
zeigt guten boden an. die wurzelstöcke
und stümpfe, über die man eine spitzendecke
aus moos gebreitet hat: nimm platz und warte.

die stille und das trübe kellerlicht
des walds am nachmittag. und keine bären,
auch wenn dort vorn die gelben tatzenspuren
der blätter leuchten, die der ahorn legt.

(Jan Wagner)

Das Gedicht findet sich im Band Der Wald im Zimmer - Eine Harzreise. Berliner Taschenbuch Verlag, Berlin 2007


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letzte Änderungen: 27.II.2007


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