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Kermits Heimleben

Ich war bis vor kurzer und für lange Zeit der Kegelpräser ("Präser" ist eine Abkürzung für das so förmlich klingende Wort "Präsident") des Kegelclubs "Trunkenbolde" der sich einmal im Monat trifft, um den besten und den unglücklichsten Kegler zu ermitteln und mit dem goldenen bzw. roten Kegel zu küren.

Mein besonderer Dank gilt meinen Nachfolgern in diesem Amte, Uwe (Präser) und Marc (Schatzmeister), die sich schon seit Angedenken um die Kegelclubseite kümmern und mich auch sonst während meiner Amtszeit immer mit Leibes- und Geisteskräften unterstützten.


Am Heimleben nehme ich nicht mehr so stark teil, wie ich es früher tat, bin aber doch alle paar Abende noch im Fluchtpunkt zu finden, unserer selbst ausgebauten Kellerbar, wo es Faßbier und hin und wieder nette Parties gibt. In letzter Zeit finden sich dort auch immer häufiger dem Laster des Doppelkopfs verfallene arme Sünder an, die sich mit Karten in der Hand die Nacht um die Ohren schlagen. Zur Zeit findet im Fluchtpunkt die Deutsche Woche ohne Katja statt, eine Aktion, die auf Uwes und meinem Mist gewachsen ist.

Früher - was für ein gewichtiges Wort, denn da war ja bekanntlich alles besser! - war ich auch als Flur- und Heimsprecher aktiv. So habe ich vielleicht die eine oder andere Spur im Heim hinterlassen. Meine letzte erwähnenswerte Aktivität für das Wohnheim war die Einrichtung der Heim II - Bibliothek.


Wenn ich weder in der mittleren Küche beim Tee, noch in Zelle Nummer Vier beim Wein und auch nicht im Fluchtpunkt beim Bier zu finden bin, dann halte ich mich entweder in einem Winkel der Welt auf, der noch entlegener ist als Clausthal, oder ich bin im Anno Tobak, meiner Stammkneipe. Manchmal arbeite ich auch mittwochs, freitags oder samstags im Keller des Anno als DJ und bessere damit meine Reisekasse auf.
Während des Semesters bin ich mittwochs beinahe ohne Ausnahme des abends bei der Vortragsreihe Wissenschaft, Technik und Ethik anzutreffen. Diese Veranstaltung gehört meiner Meinung nach zu den herausragenden Einrichtungen Clausthals und sollte eigentlich jeden verantwortungsbewußten angehenden Wissenschaftler interessieren und neugierig machen, aber auch jeden Bürger Clausthals und naher Umgebung, der nicht unbedingt mit der Universität verbandelt ist.
Eine besondere Aktion veranstalteten Heim I und Heim II im Jahre 1993, als wir zwei Wochen lang in einem Iglu gegen die anstehende drastische Erhöhung der Kaltmieten protestierten.
Sehr regelmässig bin ich auf dem IRC-Channel #heim2 zu finden, wo sich Heimbewohner, Ehemalige, Freunde und gerngesehene Gäste zu einem gemütlichen Plausch treffen, da der Fluchtpunkt ja nicht für einen jeden lediglich 15 Treppenstufen entfernt liegt.
Eine ganz besondere Freude mache ich meinen Mitheimbewohnern, wenn ich auf meiner Gitarre musiziere. Zuweilen trete ich mit einer kleinen und leider noch sehr unbekannten Band auf. Mehr über aktuelle Tätigkeiten dieser Band findet sich auf diesen Seiten. ;-)
Alles weitere wissenswerte über unser phantastisches Heim findet sich hier.


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Letzte Änderungen: 10.X.2004