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Kermits fragmentarische Musikseite

Meine Lieblingsmusik zu nennen, fällt mir nicht leicht, denn mein Musikgeschmack ist sehr ausgefranst, und wonach mir gerade der Sinn steht variiert von Tag zu Tag und sogar von Moment zu Moment. Es erscheint mir einfacher, zu sagen, was ich nicht mag, und selbst da gibt es Ausnahmen: Schlager, Country, Schuhplattler und Techno. ;-)

Im Bereich der klassischen Musik hat es mir besonders Johann Sebastian Bach angetan, der auf mich immer beruhigend und irgendwie feierlich wirkt; seine Musik - besonders das Wohltemperierte Klavier gespielt von Keith Jarrett - kann das Clausthaler Regenwetter oder den Nebel oder auch mal eine ausgewachsene Depression hinwegzaubern. Aber Bach ist für mich nicht nur Therapie gegen Tristesse, er begleitet vor allen Dingen meine Momente des Wohlgefallens, der Ruhe, des sonntäglichen Genusses - und das auch in der Woche.

Johann Sebastian Bach ist nicht der einzige Klassiker, der mich begeistert, es gibt im Gegenteil wenig klassische Musik, die dies nicht vermag. Sehr gerne höre ich beispielsweise auch Frederic Chopin und Joaquín Rodrigo. Peter Tschaikowskis 1812 habe ich anläßlich seines hundertsten Todestages auf dem Roten Platz in Moskau gehört - die Glocken der Basilius-Kathedrale leuteten zum ersten Mal seit 1917 und die Kanonen donnerten von der Kremlmauer! - und Robert Schumanns Szenen aus Goethes Faust, denen ich kürzlich erstmals lauschte, ließen mich dieses literarische Werk ganz neu und anders durchleben, Gänsehaut und vor Begeisterung aufgestellte Nackenhaare inclusive.

Was die moderne Musik angeht, so glaube ich manchmal, zehn Jahre zu spät das Licht der Welt erblickt zu haben, obschon ein Blick in den Spiegel mich schnell dieses Glaubens kurieren kann. ;-) Mit großem Genuß höre ich Simon & Garfunkel oder auch Paul Simon solo einerseits und andererseits den sogenannten progressiven Rock der siebziger Jahre - beides natürlich am liebsten sehr laut! Genesis kann ich vielleicht wirklich als meine Lieblingsband bezeichnen, allerdings bezieht sich dies hauptsächlich auf Platten und Titel, deren Erscheinen ich bewußt leider nicht erleben konnte - ein Schicksal, das ich mit Ray Wilson teile.

Zur deutschsprachigen Musik habe ich - nachdem die Neue Deutsche Welle verflossen war, die ich als Teenager erlebte und auf der ich freilich mitritt - eigentlich erst recht spät wieder einen besonderen Bezug gefunden. Eine Ausnahme bildet hier ganz klar Rainhard Fendrich mit seinen alten und noch nicht durch Fernsehshows plattgeklopften Stücken. Spätestens seit ich kürzlich eine geraume Weile im außereuropäischen Ausland weilte, habe ich einen intensiveren Bezug zur Musik in meiner Muttersprache. Besonders erwähnenswert scheinen mir hier Wolfgang Ambros, Herbert Grönemeyer, Klaus Hoffmann, Keimzeit, Ton Steine Scherben (und Rio Reiser solo), Wir sind Helden und Edo Zanki zu sein.

Seit ich in den neunziger Jahren in Spanien war und die Sprache (Castellano) erlernte, interessiert und erfreut mich auch besonders die spanischsprachige Musik. Besonders die Instrumentierung moderner Musik finde ich hier beachtenswert, sowohl was Spanien selbst als auch was Lateinamerika angeht. Exemplarisch möchte ich Buby Alvarado, Buena Vista Social Club, Celtas Cortas, Gabinete Caligari, Jarabe de Palo, Panteón Rócoco, Radio Futura, Rosario, El último de la fila und Kiko Veneno nennen. Bei dieser Gelegenheit seien drei Italiener nicht unerwähnt, mit deren Musik ich sehr verschiedene Erinnerungen und damit Gefühle verbinde: Andrea Bocelli, Angelo Branduardi und Etta Scollo.

Ein paar Liedtexte soll es gelegentlich auch hier geben, sie sind recht zufällig ausgewählt, denn nur selten ergreift mich der Drang, bei einem Glas Rotwein und eventuell einer Havanna einen solchen Text lauschend abzutippen und auf die Seite zu stellen.

Fragmentarisch ist diese Seite geblieben, und das ist auch recht so, denn was die Musik angeht, so gilt ausnahmsweise: Nicht lesen sondern zuhören sollst Du und bestenfalls dich verlieren....


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letzte Änderungen: 13.VI.2005


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