Presseberichte zu Vorträgen der Reihe Wissenschaft, Technik und Ethik in der ESG der TU-Clausthal
Ankündigung der Goslarschen Zeitung, 2. Februar 2005
Vortrag über die freie Stromwahl
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Die Vortragsreihe der Evangelischen Studentengemeinde (ESG) Wissenschaft, Technik und Ethik wird heute, Mittwoch, fortgesetzt. Die Biologin Bettina Dannheim referiert zum Thema Ökostrom: einfach, gut und sicher. Seit 1998 kann der Kunde in Deutschland den Stromanbieter frei wählen. Bis Ende vorigen Jahres haben etwa 500 000 Kunden zu einem Ökostrom-Anbieter gewechselt, rund ein Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung. Bettina Dannheim, Energiereferentin von Robin Wood, berichtet über die Stromwechsel-Kampagne der Umweltorganisation.
Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr in den Räumen der ESG in der Graupenstraße.
Ankündigung der Goslarschen Zeitung, 26. Januar 2005
ESG-Vortrag: Geld regiert die Welt
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Die Ev. Studentengemeinde lädt heute, 19.30 Uhr in der Graupenstraße, wieder zur Vorlesungsreihe Wissenschaft, Technik und Ethik ein.
Prof. Dr. Gerhard Wegner hat als Theologe 2000 die EXPO und den Christus-Pavillon betreut. Seit Januar 2005 ist er der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche Deutschlands in Hannover. Er wird einen Vortrag mit dem Titel Spiritualität und Geld halten und darüber sprechen, daß Geld die Welt regiert. Durchdringt das Denken an Geld unser ganzes Leben?
Leserbrief in der Goslarschen Zeitung, 21. Januar 2005
zum Artikel TU vor einem steinigen Weg
Universität zurück in die Innenstadt
Ergänzend zum Bericht der Goslarschen Zeitung sei noch eines erwähnt: Professor Brandt wies darauf hin, es sei ein Fehler seitens der Universität und des Studentenwerks gewesen, das studentische Geschehen in den letzten Jahren aus der Innenstadt heraus ins Feldgrabengebiet verlegen zu wollen. Ein abgeschlossener Campus wirke sich negativ auf alle Beteiligten aus. Die Universität und die Stadt Clausthal müßten sich als Einheit verstehen, gemeinsam auftreten und handeln. Ich persönlich kann dem nur zustimmen; das Geschäftesterben auf der A-Roe ist wohl das plakativste Zeichen der in der Vergangenheit gemachten Fehler. Es ist zu hoffen, daß die Universität und die Studenten so schnell wie möglich in die Clausthaler Innenstadt zurückkehren und diese neu beleben.
Torsten Nieland
Ankündigung der Goslarschen Zeitung, 18. Januar 2005
Sigmar Gabriel zu Gast in der Aula
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. In der Reihe Wissenschaft, Technik und Ethik der Evangelischen Studentengemeinde ist morgen, Mittwoch, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag, Sigmar Gabriel, zu Gast. Er spricht zum Thema Innovation durch Investition in Wissenschaft und Technik. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Aula der TU.
Bericht der Goslarschen Zeitung, 17. Januar 2005
TU Clausthal vor einem steinigen Weg
Hochschulpräsident erläuterte Sparzwänge und Konzepte --
Feldgrabengebiet wird Millionen verschlingen
CLAUSTHAL-ZELLERFELD (abe). Die Sparvorgaben des Wissenschaftsministeriums und Konzepte der TU Clausthal im Umgang mit den Mittelkürzungen waren die zentralen Inhalte eines Vortrags, den TU-Präsident Prof. Edmund Brandt auf Einladung der Evangelischen Studentengemeinde vergangene Woche in der Aula hielt.
Bitterer Stellenabbau
Studentenpfarrer Dr. Heiner Wajemann zeigte sich darüber erfreut, den aktuellen Stand der Dinge aus berufenem Mund zu erfahren, gab aber vorausschauend den Anwesenden gleich ein Zitat der Kirchenväter aus dem dritten Jahrhundert mit auf den Weg: Zuletzt zählt nur das, was unbezahlbar ist. Ein schwacher Trost für jene, die von den Auswirkungen des Hochschuloptimierungskonzeptes (HOK) betroffen sind oder sein werden. Denn es findet ein Stellenabbau statt.
Die Vorgaben des HOK: Einsparungen von 3,6 Mio. Euro (entsprechend 80
Stellen) im Jahr 2004, von weiteren 0,9 Mio. Euro (20 Stellen) in 2005 und
nochmals von 2,7 Mio. Euro (60 Stellen) ab 2006. Die geforderten
Einsparungen hätten eine dauerhafte Kürzung des Haushalts um rund
20 Prozent in drei Jahren zur Folge.
Zu der sich abzeichnenden Situation im Jahr 2007 dürfe es nicht kommen, warnte Prof. Brandt. Er plane, Zeitfenster und andere Einflußgrößen zu nutzen, Geld im Gegenwert der Stellen abzuliefern, um nicht alle geforderten Stellen abbauen zu müssen.
Was das HOK in seiner Auswirkung bedeutet, beschrieb der Präsident am persönlichen Schicksal von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TU, die trotz sehr guter Arbeit ihren Job verloren haben oder verlieren werden. Die Konsequenz bedeute oft Arbeitslosigkeit und letztlich Hartz IV, denn die Kollegen Ende 40 hätten nur sehr geringe Chancen, eine neue Stelle zu finden. Betroffen sei vor allem der wissenschaftliche Mittelbau der TU, genau jene kreative Gruppe, die den wissenschaftlichen Mehrwert erreiche - was die Leistung der Professoren nicht schmälern solle. Prof. Brandt will nach eigenen Worten den Mittelbau, soweit möglich, schonen, die produktiven Kerne der TU von Belastungen freihalten und dort sparen, wo es nicht so weh tut.
Durch das Absinken der vom Staat gewährten Basisausstattung sei die Hochschule stärker auf Drittmittel angewiesen, sagte Prof. Brandt. Das Ansehen der Unis in Rankings wird häufig nur noch nach der Höhe der Drittmitteleinwerbung beurteilt. Früher sei bundesweit jeder dritte Antrag erfolgreich gewesen, heute werde laut Studie der Deutschen Forschungsgemeinschaft nur noch jeder siebte Drittmittelantrag angenommen. Deshalb kündigte der TU-Präsident an, Mitarbeiter einzusetzen, die Ausschreibungen recherchieren und mit ihren Erkenntnissen die Professoren der einzelnen Institute unterstützen. Die Clausthaler Professoren seien zwar erfolgreich in der Drittmittelwerbung, müßten diese aber weiter steigern.
Erschwerend für die Hochschule komme hinzu, daß nahezu alle Gebäude im Feldgrabengebiet kurz- bzw. mittelfristig saniert werden müßten, womit Kosten in Höhe von 30 bis 50 Mio. Euro verbunden seien, machte der TU-Präsident deutlich. Das Modell der Stiftungsuniversität stelle zwar eine Alternative dar, im Moment seien die Möglichkeiten hierfür aber sehr gering. Die Einheit von Forschung und Lehre muß oberstes Prinzip bleiben, so Brandt. Er verfolgt die Profilierung der TU und die Schaffung von Alleinstellungsmerkmalen. Auch neue Geschäftsfelder wie Weiterbildungsangebote sollen eröffnet werden.
Studiengebühren geplant
Von Absolventen erhofft sich der Präsident stärkere Rückwirkungen, auch monetär. Einen kleinen Teil des Haushalts wolle er über die Studiengebühren decken, die das Land nach einem anstehenden Urteil voraussichtlich in Höhe von 500 Euro pro Semester erheben wird.
Am Mittwoch, 19. Januar, wird der SPD-Fraktionschef im Landtag, Sigmar Gabriel, die Vortragsreihe in der Aula fortsetzen. Am 1. Juni wird hier Ministerpräsident Christian Wulff erwartet. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.
(Artikel und Photo von Andre Bertram)
Ankündigung der Goslarschen Zeitung, 12. Januar 2005
Wissenschaft, Technik, TU und Geld ist der Vortrag überschrieben, den Hochschulpräsident Prof. Edmund Brandt am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr in der Aula der TU Clausthal halten wird. Veranstalter ist die Evangelische Studentengemeinde.
Der SPD-Politiker Sigmar Gabriel hält am Mittwoch, 19. Januar, ab 19.30 Uhr in der Aula der TU Clausthal einen Vortrag zum Thema Innovation durch Investition in Wissenschaft und Technik. Der Oppositionsführer im niedersächsischen Landtag spricht auf Einladung der Evangelischen Studentengemeinde.
TU-Präsident spricht über Geld
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Über das Thema TU und Geld spricht TU-Präsident Prof. Dr. Edmund Brandt heute, Mittwoch, im Rahmen der Vortragsreihe Wissenschaft, Technik und Ethik der Evangelischen Studentengemeinde. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Aula.
In Zeiten immer knapper werdender Staatskassen sind einige Einsparwellen über die Hochschulen hinweggerollt. Ein Ende der Entwicklung scheint derzeit nicht absehbar, was die Hochschulleitungen landauf und -ab vor große Herausforderungen und die Frage stellt: Wie kann der Wissenschaftsbetrieb aufrecht erhalten werden, und wie kann ein positives Klima für das Innovationspotential geschaffen beziehungsweise erhalten werden? Prof. Brandt, der seit Sommer vergangenen Jahres die Leitung der TU Clausthal als Präsident übernommen hat, wird in seinem Vortrag über die Chancen und Möglichkeiten auch heute noch unüblicher Methoden der Hochschulfinanzierung referieren. Im Anschluß besteht die Möglichkeit, mit ihm zu diskutieren.
Ankündigung der Goslarschen Zeitung, 8. Dezember 2004
Über Kosten und Nutzen von Umweltinformationstechnik spricht heute, Mittwoch, der Informatiker Bernd Beule in der Vortragsreihe Wissenschaft, Technik und Ethik der ev. Studentengemeinde Clausthal ab 19.30 Uhr in der Graupenstraße 1a. Der Referent hat an der Harzer Uni studiert und ist heute beim Umweltbundesamt in Berlin tätig.
Ankündigung der Goslarschen Zeitung, 1. Dezember 2004
Die Vortragsreihe Wissenschaft, Technik und Ethik wird heute, Mittwoch, um 19.30 Uhr in der ESG Clausthal, Graupenstraße 1a, fortgesetzt. Dipl.-Ing. Michael Bosse referiert über das Thema Berufsfindung: Was tust Du alles für Geld? Dabei geht es vor allem um die Frage: Wie finde ich eine Position, die auf mich paßt?
Bericht der Goslarschen Zeitung, 26. November 2004
Hauptsache die Kohle stimmt
Dr. Matthias Schlicht referierte über Sein und Haben
CLAUSTHAL-ZELLERFELD (abe). Geld und Ethik bildeten am Mittwochabend das Thema der Reihe interdisziplinärer Gespräche und Informationen Wissenschaft, Technik und Ethik der Evangelischen Studentengemeinde (ESG), beleuchtet vom ehemaligen Studentenpfarrer der Technischen Universität, Pastor StD Dr. Matthias Schlicht. Sein Nachfolger, Studentenpfarrer Dr. Heiner Wajemann, begrüßte, im Wissen um das kabarettistische Talent Schlichts, die zahlreichen Gäste mit den Worten: Entweder sind Sie Fans von Pastor Schlicht, der ESG oder der Kohle.
Ein ethisches Wesen
Jetzt wird es ernst, stieg Schlicht in das Thema des Abends ein, nachdem er sich mit einigen lustigen Anekdoten seiner Clausthal-Zellerfelder Zeit den Gästen erneut vorgestellt hatte. Der Mensch ist, indem er existiert, ein ethisches Wesen, das aus der Vergangenheit lernt, um morgen zu bestehen. Auch in Hinblick auf Geld, denn jeder Mensch ordnet dem Geld einen Stellenwert zu, in Bezug auf den Selbstwert, beim Umgang mit Anderen und bezüglich der Gesellschaft, so Schlicht. Um diese Aspekte mit Leben zu erfüllen, brachte der Referent Beispiele persönlicher Erlebnisse. So war er sechs Wochen im Knast in Emsland, worauf ein junger Mann im Saal gleich ausrief Ich auch.
Humorvoll mit ernstem Hintergrund ging es weiter. Zunächst mit der Gerechtigkeit von Entlohnungen seiner Kinder in der Familie, betrachtet aus verschiedenen Perspektiven, danach mit einem Beispiel seiner Praktikantenzeit auf der Hamburger Davidwache. Er sei der Pastor mit den meisten Bordellbesuchen bei bischöflicher Genehmigung, sagte er. Auf St. Pauli sehe man mehr vom Bösen, Grausamen, aber auch von der Menschlichkeit als anderswo, berichtete der Pastor aus Loccum von seinen Erfahrungen.
Unredlichkeit ansteckend
Die verhängnisvolle Verbindung von Geld und Selbstwert beschrieb er am erlebten Beispiel einer jungen Verkäuferin aus dem Supermarkt, der es egal ist, ob sie sich von ihrem Chef begrabschen lassen muß oder ob ihr Körper bei einträglicherer Beschäftigung auf St. Pauli kaputt geht. Hauptsache die Kohle stimmt! Mit Blick auf Politik und Steuern fuhr Schlicht fort: Unredlichkeit ist ansteckend. Auch wenn man über Geld nicht redet, hat es Pastor Schlicht getan und versuchte zu vermitteln, Seins-Charakteristika nicht mit Geld zu vermischen. Nicht das Geld macht das Sein, sondern man ist schon, wenn man da ist. Das Sein unterliegt der Ethik, die früher Moral genannt wurde.
Nächstes Thema: Beruf
Am 1. Dezember findet um 19.30 Uhr die nächste Veranstaltung dieser Art im Evangelischen Studentenwohnheim, Graupenstraße 1a, statt. Dipl.-Ing. M. Bosse spricht zum Thema: Berufsfindung: Was tust Du alles für Geld.
Ankündigung der Goslarschen Zeitung, 9. November 2004:
ESG-Vortrag: Wie komme ich an Geld
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. {\em Wie komme ich an Geld} - über dieses Thema wird der Vorsitzende der Hanns-Lilje-Stiftung Hannover, Ralf Tyra, im Rahmen der Veranstaltungsreihe {\em Wissenschaft, Technik und Ethik} morgen Abend um 19.30 Uhr in der Evangelischen Studentengemeinde (ESG), Graupenstraße 1 a, referieren.
Die Hanns-Lilje-Stiftung besteht seit elf Jahren und fördert in evangelischer Verantwortung den bestehenden Dialog von Kirche und Theologie mit Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Kunst und Politik. In Zeiten knapper werdender öffentlicher Kassen ist es sinnvoll, sich allgemein über das Stiftungswesen und speziell über die Stiftungslandschaft Niedersachsen informieren zu lassen.
Ankündigung der Goslarschen Zeitung, 3. November 2004:
Islam und moderne Wissenschaft
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zum Vortrag der Reihe Wissenschaft, Technik und Ethik kommt heute abend um 19.30 Uhr Dr. Abdul-Rasak Weiss in die Evangelische Studentengemeinde.
Dr. Weiss ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mikrobiologie der Universtität Göttingen und in Aleppo, Syrien geboren. Er wird zum Thema Islam und moderne Wissenschaft referieren. Im Koran sind mehrfache Aufforderungen an den Menschen zu finden, Wissen und Kenntnisse zu erlangen, um die Schöpfung Gottes als Zeichen seiner Allwissenheit zu verstehen. Wissenschaftler aus der islamischen und der westlichen Welt sind phasziniert von der Übereinstimmung von Koran und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im Vortrag werden etliche Beispiele präsentiert und diskutiert.
Ankündigung der Goslarschen Zeitung, 26. Oktober 2004
ESG-Vortragsreihe beginnt
SPD-Fraktionschef Sigmar Gabriel und Prof. Dr. Brandt zu Gast
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Die Evangelische Studentengemeinde (ESG) bietet auch im Wintersemester 2004/2005 ih ihrer Reihe Wissenschaft, Technik und Ethik interdisziplinäre Gespräche und Informationen. Geld und ökonomische Fragen lautet diesmal das Schwerpunktthema.
Referenten sind unter anderem Professoren und Dozenten der Technischen Universität Clausthal. Die Veranstaltung findet, mit zwei Ausnahmen, mittwochs in den Räumen der ESG in der Graupenstraße 1 a statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.
Den Eröffnungsvortrag hält Studentenpfarrer Dr. Heiner Wajemann am Mittwoch, 27. Oktober. Der Tanz ums Goldene Kalb ist der Titel seines Vortrages.
Auch der vorherige Studentenpfarrer Dr. Matthias Schlicht, jetzt Studiendirektor in Loccum, konnte für einen Beitrag gewonnen werden. Am Mittwoch, 24. November, referiert er zum Thema Hauptsache die Kohle stimmt.
Den Anfang im neuen Jahr macht am Mittwoch, 12. Januar, der Präsident der Technischen Universität Clausthal, Prof. Dr. Edmund Brandt. Er spricht zum Thema Wissenschaft, Technik, TU und Geld.
Eine Woche später, am 19. Januar, ist der niedersächsische Fraktionschef und ehemalige Ministerpräsident Sigmar Gabriel zu Gast in der Evangelischen Studentengemeinde. Innovation durch Investition in Wissenschaft und Technik ist sein Thema. Beide Veranstaltungen finden in der Aula der Technischen Universität statt.
Ankündigung der Goslarschen Zeitung, 23. Juni 2004
Faust als Spiegel der Geschichte
Vortrag in der ESG
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. "Hier steh ich nun, ich armer Tor...", "Der Worte sind genug gewechselt...", "Denn was man schwarz auf weiß besitzt..." -- wer, der einmal Goethes Faust gelesen hat, war nicht erstaunt, wie viele Zitate dieses Dramas als Sprichworte in den heutigen Sprachgebrauch eingegangen sind.
Das zeigt, welche Aktualität der Stoff bis in die Gegenwart bewahrt hat. Warum dies so ist und wo die Ursprünge dieser Figur liegen, die mit einem gewissen Recht als der literarische Urvater von Magiern wie Gandalf oder Harry Potter bezeichnet werden kann, das will Torsten Nieland in seinem Vortrag "Faust als Spiegel der Geschichte" zu erklären versuchen.
Nachgehen will der Referent zudem der Frage, inwieweit die Darstellung Fausts den Umgang der Menschen mit Wissen, Können und Glauben im Wandel der Zeiten reflektiert und was der heutige Leser von diesem Doktor, der sich dem Teufel verschwor, über das Gottes-, Welt- und Menschenbild seiner Vorfahren lernen kann. Über die geschichtliche Betrachtung hinaus wird am Ende die Frage stehen, wie wir mit unserer aktuellen Welt umgehen können und sollen.
Der Vortrag findet heute, Mittwoch, im Rahmen der Reihe "Wissenschaft, Technik und Ethik" statt. Veranstaltungsort ist das Evangelische Studentenzentrum in der Graupenstraße 1 a in Clausthal-Zellerfeld. Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Mit einer gemütlichen und offenen Gesprächsrunde wird der Abend enden.
Wissenschaft,
Technik und Ethik -- Kermits Seite
Wissenschaft,
Technik und Ethik -- Die Vortragsreihe
letzte Änderungen: 8.II.2005